Bürgermeister bedauert: Wochenkurier hat seinen Betrieb eingestellt


Die Medienlandschaft in Schwerte ist kleiner geworden. Am Mittwoch hat die Wochenkurier Verlagsgesellschaft mbH ihren Betrieb eingestellt. So wird der Wochenkurier in Schwerte, Hagen und Iserlohn ab sofort nicht mehr erscheinen. Zeitgleich hat auch die Wochenkurier Vertriebsgesellschaft mbH den Betrieb eingestellt. Rund 30 Mitarbeiter*innen verlieren ihren Arbeitsplatz.

 

 

In der Brückstraße hatte der
Wochenkurier zuletzt sein Domizil.
Foto: Stadt Schwerte
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Bürgermeister Dimitrios Axourgos reagierte mit Betroffenheit auf die schlechte Nachricht. "Eine Stadt lebt auch von ihrer Medienvielfalt", sagte er in einer ersten Reaktion. "Der Wochenkurier war in nahezu allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens stets ein objektiver und fairer Begleiter und immer auch ein Maßstab für unabhängige Berichterstattung. Dass die Wochenzeitung nun ihren Betrieb eingestellt hat, ist ein Rückschlag für die Medienlandschaft in unserer Stadt, vor allem aber für die Mitarbeiter*innen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben. Ihnen wünsche ich alles erdenklich Gute".

Seit September 1976 ist der Wochenkurier regelmäßig erschienen und versorgte die Bevölkerung in Hagen, Schwerte, Iserlohn, Gevelsberg und Umgebung kostenlos und zuverlässig nicht nur mit lokalen Berichten, sondern auch mit den aktuellen Angeboten aus der Umgebung. Die seit Jahren steigenden Kosten von Druck und Verteilung, aber insbesondere auch die wirtschaftliche Entwicklung in der Werbebranche und bei den Print-medien "lassen einen wirtschaftlichen Betrieb des Wochenkuriers nicht mehr zu", heißt es in einer Erklärung von Geschäftsführer Philipp Bruck.

Auch durch das Insolvenzverfahren, das für den Wochenkurier einen Neustart ermöglicht hätte, konnte diese Entwicklung nicht aufgehalten werden. Daher hat die Gläubigerversammlung die Einstellung des Betriebes beschlossen.

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Ingo Rous
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