Fahrradfreundliche Stadt: Schwerte baut weitere Barrieren ab und mahnt zur Einhaltung der Verkehrsregeln


Als Mitglied Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) setzt die Stadt Schwerte (Hinweis-)Zeichen und entfernt Barrieren. Ziel ist es, immer mehr Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, auf das Rad umzusteigen, aber auch allen Menschen, die zur Fortbewegung Barrierefreiheit benötigen, Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

Wie hier an der
Lohbachstraße hat
die Stadt Barrieren
abgebaut.
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Schon im Mobilitätskonzept 2025, das den Verkehrsfluss der Ruhrstadt in Zukunft regeln soll, heißt es: "Zahlreiche Radverkehrsverbindungen im Stadtgebiet weisen Poller und/oder Umlaufschranken auf, die den Radverkehr zumeist unnötig bremsen. Hier wird - nicht zuletzt auch infolge entsprechender Hinweise der AGSF - bereits der Abbau nicht erforderlicher Poller und Umlaufschranken betrieben."

An gut zwei Dutzend Stellen sind bereits Poller entfernt oder so postiert, dass sie zwar - wie gewünscht - den motorisierten Verkehr, aber nicht den Fuß- und Radverkehr behindern. Auf dem gesamten Stadtgebiet sollen sukzessive die Barrieren entfernt oder, wenn notwendig, im Sinne der Barrierefreiheit angepasst werden.
Bereits 2010 hat der damalige Ausschuss für Demographie, Stadtentwicklung und Umwelt die Zielrichtung beschlossen, dass bei Neu- und Umbauarbeiten im öffentlichen Raum die Barrierefreiheit zu berücksichtigen ist.

An allen betreffenden Stellen wird überwiegend das Verkehrszeichnen 240 der StVO aufgestellt. Es zeichnet die Strecke als gemeinsamen Geh- und Radweg aus, welcher nur von den auf dem Schild abgebildeten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zu nutzen ist, erläutert Siegfried Kuhn, im Bereich Ordnung der Stadt zuständig für das Verkehrswesen. "Wir weisen deutlich darauf hin, dass sich alle Verkehrsteilnehmer an die Verkehrsregeln zu halten haben."

Das vom Rat der Stadt Schwerte beschlossene Mobilitätskonzept 2025 beinhaltet unter anderem, den Radverkehr bis 2025 zu verdoppeln. Die Beseitigung von Barrieren soll dazu einen kleinen Teil beitragen.

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Bild: Presse-Info

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