Frauen der Schwerter Beginenhöfe empfangen Bürgermeister Dimitrios Axourgos


Auch die Frauen der Schwerter Beginenhöfe wollten sich Bürgermeister Dimitrios Axourgos vorstellen. Und dieser nahm zahlreiche Eindrücke von einem der beiden Schwerter Höfe in Ergste am Kiebitzweg mit. "Ich finde es schön, wenn alleinste-hende Menschen durch solch ein Projekt Solidarität und Gemeinschaft erfahren", sagte er.

Anne Karlsson, Vorsitzende der Schwerter Einrichtungen, freute sich über den Besuch des Stadtoberhaupts: "Wir wollten zunächst einmal, dass Dimitrios Axourgos uns kennenlernt. Das erste Treffen war so nett, dass im Frühjahr des kommenden Jahres ein zweites in unserem zweiten Hof in der Schützenstraße folgen soll."

14 Frauen sprachen mit dem Bürgermeister und brachten ihm ihr Motto "Nicht nur wohnen, sondern gemeinsam Leben" näher. Der Förderverein Schwerter Beginenhöfe wurde 2001 gegründet und hat aktuell 49 Mitglieder. Eindrucksvoll ist aber auch das Interesse: So interessierten sich während der vergangenen Jahre ungefähr 2000 Gäste für die beiden Wohnprojekte. Sie erfuhren, dass die Architektur und Lebensform der Beginen auf eine schon im frühen Mittelalter existierende Gemeinschaft zurückgeht.

Es sei nicht nur das Ziel, gemeinsam alt zu werden. Viel mehr, verdeutlicht Anne Karlsson, handele es sich bei den Beginenhöfen um Wohnprojekte, die Frauen ein solidarisches und eigenständiges Leben ermöglichen. Es biete Alleinerziehenden mit ihren Kindern und alleinstehenden Menschen eine Gemeinschaft.

Anne Karlsson resümierte nach dem Gespräch mit dem Bürgermeister: "Sein Interesse motiviert uns, weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Schwerter Gesellschaftslebens zu bleiben. Unsere Türen stehen aber nicht nur dem Bürgermeister offen. Wir zeigen gerne, wie wir leben." 

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