Interreligiöse Weihnachtsfeier baut Brücken


Eine Brücke bauen wollen erneut der Integrationsrat um seine Vorsitzende Aynur Akdeniz und die Stadt Schwerte. Sie hatten am Freitag zum bereits siebten Mal zur gemeinsamen interreligiösen Weihnachtsfeier in den Bürgersaal des Rathauses eingeladen.

Vielen nicht-christlichen Bewohnern Schwertes ist das Weihnachtsfest oft nur durch seine kommerzielle Erscheinungsweise bekannt. "Mit der interreligiösen Weihnachtsfeier, einer inzwischen liebgewonnen Tradition, möchten wir, ähnlich wie beim Interreligiösen Fastenbrechen, eine Brücke zwischen den unterschiedlichen Religionen und Kulturen schlagen, um die Advents- und Weihnachtszeit mit ihren religiösen Wurzeln sowie all ihren Traditionen und kulturell geprägten Bräuchen ein Stück weit näher zu bringen", sagte der Stellvertretende Bürgermeister Klaus-Jürgen Paul in seiner Begrüßung.
Die Vorsitzende des Integrationsrates Aynur Akdeniz betonte, dass "in heutigen Zeiten ein konstruktiver Dialog und das damit einhergehende gegenseitige Kennenlernen wichtige Voraussetzung für Toleranz, Akzeptanz und ein friedliches Zusammenleben sind - auch in Schwerte".

Bei Weihnachtsgebäck und Kaffee waren an den weihnachtlich geschmückten Tischen Vertreter des Integrationsrates, des Alevitischen Kulturvereins, des Diyanet Moscheevereins, des türkischen Elternbundes, des Hindu-Tempels, der Prisma-Bildungsplattform sowie Vertreter der Ratsfraktionen, des AK Asyls und der evangelischen und katholischen Kirche vereint, um bei gemeinsamen Gesprächen ein paar gemütliche Stunden miteinander zu verbringen.

Pfarrer Peter Iwan von der katholischen Kirchengemeinde sowie Frauen der kfd- St. Marien gestalteten in diesem Jahr das Programm. Abgerundet wurde der Nachmittag musikalisch durch Schülerinnen der Musikschule unter der Leitung von Judith Babilon-Giersch.

Auch im nächsten Jahr wird der Integrationsrat seine Bemühungen für ein friedliches und respektvolles Miteinander der Kulturen und Religionen in Schwerte fortsetzen.

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