Opa ante portas: Klaus-Peter Langner hat sich in den Ruhestand verabschiedet


Papa ante portas? Klaus-Peter Langner lächelt. Nein, sagt der stellvertretende Leiter des Jugendamtes der Stadt Schwerte, er werde künftig weder Senf noch Wurzel-bürsten oder Badezusatz in rauen Mengen ordern wie weiland Heinrich Lohse im Film von Loriot. Es könnten eher Windeln werden. Denn der 63-Jährige sieht Großvaterfreuden entgegen. Klar, dass er sich auf seinen Ruhestand freut.

Klaus-Peter Langner (2.v.r.), hier neben seiner Frau Doris, wurde vom Ersten Beigeordneten Hans-Georg Winkler (l.) und Jugendamtsleiter Andreas Pap in den Ruhestand verabschiedet.
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Klaus-Peter Langner gehört zu denen, die der städtischen Jugendarbeit ein Gesicht gegeben haben. Der Mann hat sich in allen Bereichen der Jugendarbeit engagiert, immer mit dem Ziel, jungen Menschen eine positive Zukunft zu ermöglichen. Und da er weiß, wie wichtig eine gute Ansprache und Moderation in Problemfällen ist, hat er sich auch nie davor gescheut, Verantwortung zu übernehmen - als Sprecher der ÖTV-Vertrauensleute, im Personalrat der Stadt Schwerte, als Ausbildungsbeauftragter fürs Jugendamt. Er hat sich für die Elternbeteiligung eingesetzt und war einer, der 2010 für die Gründung des Jugendamtselternbeirats (JAEB) vorangetrieben hat. Mitbestimmung ist für Klaus-Peter Langner gelebte Demokratie. Simon Fischer, aktuell Vorsitzender im JAEB, nennt den rüstigen Ruheständler "ein Vorbild in der Anwendung demokratischer Grundsätze".
Was die Stadt Schwerte an Klaus-Peter Langner hatte, weiß natürlich auch Bürgermeister Dimitrios Axourgos. "Ich habe sein zielgerichtetes und engagiertes Arbeiten immer sehr geschätzt. Klaus-Peter Langner war ein wichtiges Rad im Getriebe des Jugendamtes. Ich wünsche ihm für seinen Ruhestand nur das Beste und viel Spaß mit seinem Enkelkind."  Auch der Erste Beigeordnete Hans-Georg Winkler würdigte Klaus-Peter Langner im Rahmen einer Feierstunde mit vielen Weggefährtinnen und -gefährten im Bürgersaal. "Klaus-Peter Langer ist ein fachlich versierte Persönlichkeit und hat die breite Palette sozialer Arbeit abgedeckt. Der große Bahnhof hier unterstreicht das hohe Maß seiner Anerkennung", so Hans-Georg Winkler.
Klaus-Peter Langner ist gebürtiger Werdohler und trat am 1. September 1978 als Sozialarbeiter in den Dienst der Stadt Schwerte. Zu seinen Aufgaben gehörten die erzieherische Einzelhilfe, die Jugendgerichtshilfe, die Familien- und Vormundschaftsgerichtshilfe und der pädagogische Bereich der Wirtschaftlichen Jugendhilfen. Weiter- und Fortbildung hat Klaus-Peter Langner immer groß geschrieben. So war er zwischenzeitlich im Bereich Erziehungsbeistandsschaften für die Förderung und Begleitung von Eltern und Alleinerziehenden mit entwicklungsgefährdeten Kindern und Jugendlichen und die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung zuständig.

1994 übernahm Klaus-Peter Langner die Leitung des Sozialen Dienstes, wurde 1998 stellvertretender Bereichsleiter. Seit 2008 war er Fachleiter der Kindertageseinrichtungen. Darüber hinaus war er für die Tagespflege, Jugendpflege, die offene Kinder- und Jugendarbeit und für Spielplatzangelegenheiten zuständig. Sein umfangreiches Fachwissen hat er auch gerne an andere weitergegeben, als nebenberuflicher Dozent an Fachhochschulen, Studieninstituten und beim Landschaftsverband Westfallen-Lippe.

Jetzt ist er ein Privatmann, mit Sympathien für Werder Bremen - "so ein bisschen", wie er sagt. So richtig aber schlägt sein Herz "schwatz-gelb". Wird Borussia Dortmund Deutscher Meister? "Ich hoffe es", sagt er zurückhaltend, als wenn er dem 7-Punkte-Vorsprung der Borussen nicht so ganz trauen würde. Reisen wird er gemeinsam mit seiner Frau, vielleicht mal wieder nach Italien, mit Sicherheit an die Ostsee. "Deutschland hat viele schöne Ecken", weiß er. Und die Gitarre packt er wieder aus. Ragtime, Blues. Vielleicht bald mit Band? The Langners? Schwerte hat doch so viele Bühnen.

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