Projekt Smart City: Schwerte hofft jetzt auf das nächste Jahr


Schwerte. Der Rat der Stadt Schwerte hat zwar in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause eine Dringlichkeitsentscheidung zum Projektantrag Digitalisierung abgesegnet,  damit aber lediglich Weichen für die Zukunft gestellt. Denn das gemeinsame Modellprojekt der Städte Dortmund, Schwerte, Herne und Witten gehört nicht zu den 13 Modellen, die im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ausgewählt worden sind.

Darüber informierte Bürgermeister Dimitrios Axourgos die Ratsmitglieder am Mittwoch. Er bedauerte, dass sich das gute Projekt nicht durchgesetzt hat, richtete den Blick aber gleich wieder nach vorn. Denn insgesamt sollen in den nächsten Jahren noch drei Staffeln und damit rund 50 Modellprojekte mit insgesamt ca. 750 Millionen Euro gefördert werden. Ziel ist es, sektorübergreifende digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft zu entwickeln und zu erproben. Mit dem Votum des Rates steht die Stadt Schwerte nun bereit für die nächste Staffel im nächsten Jahr. Die Stadt Schwerte wird auf jeden Fall ihrem Digitalisierungs-Vorhaben festhalten und es weiter ausbauen.

Auf die Ausschreibung des BMI hatten sich rund 100 Städte, Kreise und Gemeinden aus ganz Deutschland beworben. Ausgewählt wurden Solingen, Ulm und Wolfsburg in der Kategorie "Großstädte", Cottbus, Gera und Kaiserslautern in der Kategorie "Mittlere Städte" sowie Grevesmühlen, Haßfurt, Süderbrarup und Zwönitz in der Kategorie "Kleinstädte und Landgemeinden". In der Kategorie "Interkommunale Kooperationen und Landkreise" wurden die Kooperation Arnsberg, Olpe, Menden, Soest und Bad Berleburg und die Kooperation Brandis, Naunhof, Borsdorf, Großpösna, Belgershain, Parthenstein und Machern sowie der Landkreis Wunsiedel ausgewählt.

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Ingo Rous
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