Spitzengespräch: Präsident der Handwerkskammer besuchte den Bürgermeister


Digitalisierung, Fachkräftemangel, der Kampf gegen die Schwarzarbeit und die künftige Zusammenarbeit waren Themen eines Gesprächs zwischen Bürgermeister Dimitrios Axourgos und Berthold Schröder. Der Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund war jetzt zu Gast in der Ruhrstadt; es war sein erster Besuch im Schwerter Rathaus.

Berthold Schröder, Präsident
der Handwerkskammer Dortmund (l.)
und Bürgermeister Dimitrios
Axourgos führten ein
angeregtes Gespräch.
Foto: Stadt Schwerte
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Rund 20.000 Mitgliedsbetriebe mit mehr als 120.000 Mitarbeiter*innen sind der Handwerkskammer Dortmund angeschlossen. "Das Handwerk in unserer Region ist ein starker Motor für Wachstum und Beschäftigung", unterstreicht Berthold Schröder. "Gemeinsam mit anderen Akteuren aus Wirtschaft und Politik setze ich mich dafür ein, dass wir auch weiterhin auf Erfolgskurs bleiben". Dazu gehören auch Gespräche mit kommunalen Spitzen. "Von einer Zusammenarbeit und einem intensiven Austausch profitieren hier vor Ort Betriebe und Unternehmen und damit auch die ganze Stadt Schwerte", hebt Dimitrios Axourgos die Bedeutung einer guten Vernetzung hervor.

Die Aufgaben der Handwerkskammer werden im Wesentlichen gesetzlich durch die Handwerksordnung festgelegt. An erster Stelle steht die Interessenvertretung der Mitgliedsbetriebe auf allen Ebenen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Lebens. Dazu gehört Politikberatung und die Vertretung handwerkspolitischer Belange gegenüber allen gesellschaftlichen Gruppen und der Öffentlichkeit.

Außerdem erfüllt die Handwerkskammer hoheitliche Aufgaben im staatlichen Auftrag (wirtschaftliche Selbstverwaltung). Neben der Führung der Handwerks- und Lehrlingsrolle ist hier vor allem der Bereich der Beruflichen Bildung zu nennen. Dazu zählen der Erlass von Prüfungsordnungen, die Bildung von Prüfungsausschüssen sowie die Regelung der Berufsausbildung. Als Ansprechpartner in Puncto Ausbildung bietet die HWK Dortmund nicht nur ihren Mitgliedern eine umfassende und langfristig angelegte Beratung, vielmehr werden Zielgruppen wie Schüler, Migranten und auch Studienzweifler für eine Ausbildung im Handwerk begeistert. Darüber hinaus umfasst das Leistungsspektrum ein breites Fort- und Wei-terbildungsangebot.

Das Einzugsgebiet der Handwerkskammer Dortmund erstreckt sich von der Hellweg-Lippe-Region (Soest, Lippstadt, Hamm, Unna) über Dortmund und Lünen bis nach Bochum, Herne, Hagen und den Ennepe-Ruhr-Kreis.

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