Verwaltung bringt Rahmenplan "Zwischen Stadt und Fluss"auf den Weg


Die Attraktivierung der Wegeverbindung zwischen Marktplatz und Ruhr ist schon seit langem ein Anliegen von Politik und Verwaltung in Schwerte. Der Rat der Stadt Schwerte entscheidet in seiner Sitzung am 26. September nach Beratung im Ausschuss für Infrastruktur, Stadtplanung und Umwelt (AISU) in der übernächsten Woche über den Rahmenplan "Zwischen Stadt und Fluss" als städtebauliches Entwicklungskonzept. Darüber informiert jetzt Bürgermeister Dimitrios Axourgos die Mitglieder des Rates der Stadt Schwerte in einer öffentlichen Beschlussvorlage. "Ich freue mich, dass, vorbehaltlich der Entscheidung des Rates der Stadt Schwerte, die Planungen der ersten Teilmaßnahmen bald vergeben werden und sich ein wichtiger Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes damit der Umsetzung nähert. Insbesondere die Verbesserungen rund um den Markt und die Verknüpfung von Kultur, Sport und Natur liegen mir am Herzen", sagt der Bürgermeister.

Damit nicht genug: Die Stadt Schwerte soll sich gemeinsam mit den Ruhrgebietskommunen um die Internationale Gartenausstellung in der Metropole Ruhr im Jahr 2027 bewerben. Hierzu hatte sich kürzlich auch die Landesregierung bekannt. Der Ruhrkorridor zwischen Kanuverein und dem Kleingartenverein "Amsel" ist nach Auffassung der Verwaltung für eine Teilnahme ideal. Auch darüber soll die Politik in den zuständigen Gremien eine Grundsatzentscheidung treffen.

Nach Vorstellungen des Planungsbüros "urbanegestalt" zeigt der Rahmenplan "Zwischen Stadt und Fluss" Möglichkeiten einer Vernetzung der Innenstadt (Wohnen, Arbeiten, Gastronomie, Kultur und Versorgung/Shopping) mit dem Freizeit- und Erholungsraum der Ruhr (südlich der Rohrmeisterei) auf. "Dabei geht es nicht nur um die reine Vernetzung und Anbindung z.B. über Fuß- und Radwegeverbindungen, sondern auch um eine Verzahnung der jeweiligen Stärken. Gleichzeitig soll das Areal südlich der Rohrmeisterei aufgewertet werden. Insgesamt sind auch stadtbildprägende Elemente mit in die Rahmenplanung eingeflossen, um das Profil der Stadt Schwerte zu schärfen. Die Ruhr ist Teil der Identität der Stadt, was sich auch am Slogan der Stadt `Schwerte - Hansestadt an der Ruhr' ablesen lässt", sagt Fachbereichsleiter Adrian Mork.

Konkret ist unter anderem beabsichtigt, den Erlebniswert des Ruhrkorridors verträglich zu steigern und die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts wiederherzustellen. In einem Parkprogramm sollen Kunstwerke aufgestellt und begehbare Skulpturen in der Landschaft entwickelt werden. Auch die Errichtung einer Freilichtbühne, eines Wasserspielplatzes und Outdoor-Fitness-Bereichs sind geplant. Denkbar ist ebenfalls die Errichtung einer Hundewiese.

In der Innenstadt soll ein Ringschluss zwischen den Einkaufsstraßen erfolgen und der Straßenzug Hagener Straße/Brückstraße fußgängerfreundlich gestaltet werden. Außerdem soll der Kleine Markt aufgewertet und der Marktplatz barrierefrei gemacht werden.

Noch in diesem Jahr sollen erste weitergehende Planungsaufträge ausgeschrieben und vergeben werden, wenn der Rat der Stadt Schwerte in seiner nächsten Sitzung den entsprechenden Beschluss gefasst hat.
"Politik und Verwaltung haben die große Chance, einen wichtigen Schritt zur Attraktivitätssteigerung unserer Stadt zu machen und viele Wünsche der Bürgerinnen und Bürger in naher Zukunft umzusetzen", ist Bürgermeister Axourgos überzeugt.

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