Vorfreude auf das zweite "Sommercamp für geflüchtete und deutsche Jugendliche"


Geflüchtete Kinder und Jugendliche sollen in Schwerte heimisch werden. "Und das funktioniert gut durch Lernen und Kennenlernen", erklärt Bürgermeister Heinrich Böckelühr.

Freuen sich auf das Sommercamp (hintere Reihe v.l.): Matthias Hein
(Stellvertretender KuWeBe-Vorstand),
Marco Dafov (Leiter Musikschule),
Christian Vogel (Leiter VHS);
vordere Reihe von links: Ditte Gurack (Fachbereichsleitung Sprachen VHS); Praktikantin Paula Schaub;
Judith Bäcker (Jugendamt Stadt Schwerte)
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Das in dieser Konzeption und Form einzigartige "Sommercamp für geflüchtete und deutsche Jugendliche" vor einem Jahr, das diesem Zweck diente, war ein großer Erfolg - und ist Ansporn für eine Neuauflage, allerdings mit einem leicht veränderten Konzept. Jugendliche im Alter von zehn bis 15 Jahren werden während der Sommerferien, in diesem Jahr vom 17. Juli bis zum 28. Juli, in der Volkshochschule täglich miteinander lernen und gemeinsam ihre Freizeit gestalten.  "Für uns ist es selbstverständlich, unsere Räume für dieses so sinnvolle Camp zu öffnen", sagt Christian Vogel, Leiter der VHS Schwerte. "Sprache ist ein enorm wichtiger Bestandteil der Integration. Daher unterstützen wir diese Idee, wo und wie wir kön-nen", erklärt der VHS-Leiter.

"Was machen eigentlich die Flüchtlingskinder während der Sommerferien, wenn sie nicht zur Schule gehen und auch keine Möglichkeiten haben, die deutsche Sprache zu lernen?", hieß die Ursprungsfrage des Bürgermeisters im vergangenen Jahr. Die von der Fachverwaltung schnell gefundene Antwort auf die Frage war das Sommercamp. Die beteiligten jungen Flüchtlinge, die Jugendlichen aus Schwerte, aber auch alle anderen Akteure waren begeistert, wie schnell sich Verständnis und Integration verwirklichen ließen. Da das Sommercamp auf allen Seiten so viel Freude schuf und bemerkenswerte Erfolge hatte, folgt in diesem Jahr die Neuauflage. Der Erste Beigeordnete Hans-Georg Winkler:  "Der Umgang mit geflüchteten Menschen erfordert ein hohes Maß an Verantwortung und Mitgefühl. Es ist gut zu wissen, dass wir in Schwerte so viele Unterstützerinnen und Unterstützer haben, um solch ein beispielloses Projekt zu ermöglichen."

Also gilt es wieder, Angenehmes mit Nützlichem zu verknüpfen: Nach den Lerneinheiten am Vormittag und dem Mittagessen in der Rohrmeisterei lernen sich die jungen Menschen bei Kreativ- und Sportangeboten oder in Workshops besser kennen. "Diese haben bereits im Vorjahr die geflüchteten Jugendlichen und jungen Schwerterinnen und Schwerter einander nähergebracht. Dank des Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kooperationspartner, die unser Projekt erst ermöglichen, ist auch in diesem Jahr für jede oder jeden etwas dabei", erklärt Mitorganisatorin Judith Bäcker vom Jugendamt der Stadt Schwerte. Die Volkshochschule Schwerte (VHS), der Arbeitskreis Asyl, der Verein für Soziale Integrationshilfen (VSI) mit seiner Jugendinitiative Faktor Ruhr, die Musikschule, die Rohrmeisterei und die Budogemeinschaft Schwerte engagieren sich gemeinsam für das Sommercamp.

"Das Besondere am Sommercamp ist nicht nur das Programm, sondern auch, dass die Kosten für das Sommercamp von Sponsoren übernommen werden", sagt Judith Bäcker. In diesem Jahr sind das die drei Schwerter Serviceclubs: der Lions Club Schwerte, der Lions Club Schwerte Caelestia und der Rotary Club Schwerte/Ruhr. "Wir sind ihnen, den Kooperationspartnern, den drei Serviceclubs, aber natürlich besonders auch den ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern sehr dankbar", sagen Heinrich Böckelühr, Hans-Georg Winkler und Judith Bäcker unisono.  

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