Wenn Frauen für ihre Sache kämpfen: Bürgermeister erklärt seine Solidarität


Der Internationale Frauentag ist beendet, der Kampf der Frauen um Gerechtigkeit und Gleichstellung in Beruf und Gesellschaft noch nicht. In Schwerte wurde der Tag am Donnerstag in der Rohrmeisterei gefeiert - mit einer Messe der WIR-Unternehmerinnen aus Schwerte und Umgebung und mit dem obligatorischen großen Frauenfest. Bürgermeister Dimitrios Axourgos ließ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung zu besuchen und kam mit vielen Ausstellerinnen ins Gespräch.

Bürgermeister Dimitrios Axourgos
mit WIR-Unternehmerinnen
und der Gleichstellungsbeauftragten
Birgit Wippermann (hinten).
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Die Feuerwehr machte auf dem
Frauentag Werbung in eigener
Sache - dem Bürgermeister
gefiel das.
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"Ich begrüße es außerordentlich, wenn sich Menschen für ihre Angelegenheiten engagieren und ihr Ansinnen in die Öffentlichkeit tragen", erklärte Dimitrios Axourgos und drückte mit seinem Besuch seine Solidarität aus. "Gerade Themen, die Frauen bewegen, müssen noch intensiver ins Bewusstsein der Gesellschaft getragen werden. Ich denke da ganz besonders an die Lohngleichheit."

Die WIR-Unternehmerinnen hatten die Messe auf die Beine gestellt und sich zudem an der Organisation des Frauenfestes beteiligt. Dabei saßen sie mit Birgit Wippermann, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Schwerte, der Rohrmeisterei und der Arbeitsgemeinschaft Schwerter Frauengruppen in einem Boot. Gemeinsam mit vielen Besucherinnen genossen sie das Programm der Kabarettistin Sia Korthaus, die mit sehr kurzweiligen Einblicken in weibliche Alltagsthemen, aber auch mit politischen Statements begeisterte.

Birgit Wippermann stellte fest: "Den Frauen wird auch heute nichts geschenkt. Die Gleichberechtigung von Frauen in unserer Gesellschaft muss weiterhin aktiv einge-fordert werden. Es erfordert immer wieder Entschlossenheit, Mut und Durchhaltevermögen auch einzelner Frauen. Wie schön, wenn die, die sich trauen,  Solidarität erfahren - von Männern und Frauen!"

So wurde das Frauenfest wieder zu einer runden Sache - und diente einmal mehr dem guten Zweck. Denn von jeder Eintrittskarte floss ein Euro in ein Schwerter Frauenprojekt.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Ingo Rous
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