"Wertschätzung für Ihre Arbeit": Stadtspitze besucht das Elsebad


Ergste. Das Elsebad geht mit der Zeit. Plastikbecher und Plastikgeschirr gehören der Vergangenheit an. Ganz im Sinne von Umwelt- und Klima-schutz gibt es zum Beispiel Getränke künftig in Pfandbechern. Die Beleuchtung soll auf LED umgestellt werden, und vielleicht wird irgendwann einmal dem Schwimmbecken warmes Wasser aus Solarschläuchen zugeführt. Überhaupt könnte eine Photovoltaikanlage künftig zur Energieversorgung des Bades gehören.

Bürgermeister Dimitrios Axourgos, seine persönliche Referentin Gabriele Stange (l.) und die Beigeordnete Bettina Brennenstuhl (2.v.l.) ließen sich von Dr. Hartwig Carls-Kramp, Helga Payerle, Dieter Requardt, Dr. Ing. Klaus Frye, Angelika Böhmer, Thomas Wild, Annette Wild und Brigitte Stirnberg (v.l.) informieren.
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Immer ein Vorzeigeobjekt

Das hat der Verwaltungsvorstand der Stadt Schwerte jetzt beim obligatorischen Jahresbesuch des Elsebads erfahren. Einmal im Jahr treffen sich die Verwaltungsspitze, die Geschäftsführung des Bades und der Förderverein zum Austausch. "Unser Besuch ist auch ein Zeichen für die Wertschätzung Ihrer Arbeit", unterstrich der Bürgermeister, der das außerordentliche ehrenamtliche Engagement hervorhob. "Es ist immer wieder beachtlich, was hier zusätzlich zu dem Badebetrieb auf die Beine gestellt wird", machte das Stadtoberhaupt deutlich. Auf 145 ehrenamtlich aktiv tätige Menschen kann sich das Elsebad verlassen. "Das Team Elsebad wächst", freut sich Thomas Wild, Vorsitzender des Fördervereins. "Jedes Mitglied ist eine Botschafterin, ein Botschafter des Bürgerbades". Und das Bad selbst immer wieder ein Vorzeigeobjekt für andere Bürgerbäder im Land, wie Dr. Hartwig Carls-Kramp als Vorsitzender des "Netzwerk Bürgerbäder" regelmäßig feststellen kann. Er betont, dass der langfristig abgesicherte Zuschuss der Stadt Schwerte eine wichtige Bedingung für den Erfolg des Bürgerprojekts ist. Bürgermeister Axourgos wies darauf hin, dass nun auch der städtische Zuschuss zum Historischen Spiel vertraglich geregelt werden soll.

Ein neuer Fachkollege

Der obligatorischen Besichtigung des Bades und des gemeinsam mit der DLRG erstellten Anbaus folgte auch in diesem Jahr ein sehr informatives Gespräch mit vielen Zahlen zur Saison. So verzeichnete das Elsebad in der abgelaufenen Saison 2019 rund 80.000 Besuche. Das sind weniger als 2018, als 102.000 Besuche registriert worden waren und bleibt deutlich hinter dem Rekordjahr 2003 zurück, als 135.000 Besuche gezählt wurden. Die Kasseneinnahmen 2019 liegen bei 180.000 Euro. Dazu kommen noch der städtische Betriebskostenzuschuss in Höhe von 60.000 Euro und 20.000 Euro aus den Mitgliedsbeiträgen des über 900 Mitglieder starken Fördervereins. "Die Betriebskosten können damit wohl gedeckt werden", erwarten die Geschäftsführer Annette Wild, Dr. Hartig Carls-Kramp und Dieter Requardt. Sie sind auch froh darüber, dass das Ausscheiden des bisherigen in Vollzeit beschäftigten Fachangestellten zur Mitte der Saison sich mit Hilfe vieler Rettungsschwimmer problemlos auffangen ließ. Besonders erfreulich: Mit Hendrik Buschhaus als neuem Fachkollegen für Schwimmmeister Moh Ansari konnte für das nächste Jahr eine gute Lösung gefunden werden.

Hundeschwimmen

1650 Jahreskarten wurden in diesem Jahr verkauft. Sie werden auch in der kommenden Saison nicht teurer werden. Auch an den Preisen für Zehnerkarten und den einmaligen Eintritt wird nicht gerüttelt. Alleine die Vergünstigungen für die Jahreskarten für Mitglieder des Fördervereins werden sich in 2020 um zwei Euro reduzieren.

Während das Elsebad am vergangenen Sonntag mit dem Abbadefest den Badebetrieb eingestellt hat, gibt es in diesem Jahr trotzdem noch Action. So findet am 15. September von 11 bis16 Uhr das Hundeschwimmen statt. Am 7. und 8. Dezember wartet der Nikolausmarkt im Historischen Dorf Argeste auf Besucher*innen. Und am 19. April 2020 beginnt die neue Badesaison.

Weitere Termine und Informationen über das Elsebad auf https://www.elsebad.de/

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Ingo Rous
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