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B 236 Ortsdurchfahrt

Der Landesbetreib Straßenbau NRW plant den Umbau der B 236 in der Ortsdurchfahrt (OD) der Stadt Schwerte zwischen dem Talweg und dem Ostentor.

Am 28.04.2004 ist dem damaligen Planungs- und Umweltausschuss des Rates der Stadt Schwerte der Vorentwurf zum stadtverträglichen Umbau der B 236 in der Ortsdurchfahrt Schwerte durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW erstmalig vorgestellt worden. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung wurden diese Planungen den Bürgerinnen und Bürgern am 26.05.2004 vorgestellt. Anregungen und Änderungswünsche, die sich durch die Vorstellung des Vorentwurfes im Ausschuss und in der Informationsveranstaltung ergaben, sind -soweit möglich- in den überarbeiteten Vorentwurf aufgenommen worden.

Grundlegende Änderungen haben sich allerdings durch die Erkenntnisse aus dem Gutachten zur verkehrstechnischen Untersuchung insbesondere in dem Abschnitt zwischen Ostentor und den DB-Brücken ergeben. Die durch das Realisierungskonzept Schwerte - Innenstadt angestrebte Neuordnung der Verkehrsführung in der Schwerter Innenstadt in Form eines Sektorenkonzeptes (¾-Ring, Beckestraße/ Karl-Gerharts-Straße/ Bethunestraße), ist mit einer Veränderung der Verkehrsbelastung auf dem ¾-Ring verbunden. Auf der Grundlage der seinerzeit vom Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen prognostizierten maximal zukünftigen Verkehrsbelastungen erfolgte eine Überprüfung der Leistungsfähigkeit des ¾-Ringes. Die Ergebnisse des Gutachtens (Büro Geiger, Oktober 2005) zur Leistungsfähigkeit des Verkehrsringes im Bereich der Bethunestraße zeigten, dass sich die derzeitig bereits kritische Verkehrssituation durch die Prognosebelastung bei Einführung des ¾–Ringes noch weiter verschlechtert. Die Einführung des Verkehrsringes ist daher ohne entlastende Maßnahmen nicht möglich.

Durch die teilweise zweispurige Führung des Geradeausverkehrs auf der Bethunestraße wird eine deutliche Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Bethunestraße im Abschnitt zwischen Robert-Koch-Platz und Ostentor bewirkt, so dass auch bei der Prognosebelastung eine akzeptable Verkehrsentwicklung möglich ist.

Auch ohne die angedachte Verkehrsberuhigung Innenstadt spricht sich der Gutachter für die Einführung einer zweistreifigen Verkehrsführung aus. Diese Erkenntnisse sind in den überarbeiteten Entwurf eingearbeitet worden, der am 21.06.2006 im Fachausschuss vorgestellt wurde. Die Veränderung in der Verkehrsführung, Lärmschutzmaßnahmen sowie Grunderwerb erfordern für den Ausbau der Ortsdurchfahrt ein Planfeststellungsverfahren. Hinzu kommt die Problematik des notwendigen Abrisses und Neubaues der Rechteckbrücke, der DB-Strecke Schwerte – Kassel, die Vorraussetzung für die Leistungsfähigkeit -Verlängerung der Rechtsabbiegespur- des Knotens "Robert-Koch-Platz" ist.

Zur Zeit werden die Entwurfsunterlagen vervollständigt.

Ihre Ansprechperson

Dirk Hoppe

dirk.hoppe(at)
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