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Bebauungsplan Nr. 45 "Hohe Heide", 4. Änderung

In seiner Sitzung am 10.09.2015 hat der Ausschuss für Infrastruktur, Stadtentwicklung und Umwelt die Aufstellung der 4. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 45 "Hohe Heide" gem. § 2 Abs. 1 BauGB beschlossen.

Die Informationsveranstaltung zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit fand am 5. April 2016 im Naturfreundehaus Schwerte statt.

Anschließend lagen die Planunterlagen bis einschließlich 19. April 2016 im Rathaus der Stadt Schwerte im Bereich Stadtplanung und Umwelt zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.

Die erste Offenlage fand in der Zeit vom 01.08.2016 bis einschließlich 01.09.2016 statt. 

In seiner Sitzung am 17.05.2017 hat der Rat der Stadt Schwerte die erneute Offenlage gem. § 3 Abs. 2 BauGB  beschlossen.

Der Entwurf der 4. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 45 mit seiner Begründung lag somit erneut gem. § 4a Abs. 3 i.V.m. § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom 19.06.2017 bis einschl. 18.07.2017 während der Geschäftszeiten im Bereich Stadtplanung und Umwelt zu jedermanns Einsicht öffentlich aus. Zusätzlich stehen die Planinhalte unter der Kategorie Downloads zur Verfügung. Während der Auslegungsfrist konnten Anregungen schriftlich oder auch zur Niederschrift im Bereich Stadtplanung und Umwelt vorgebracht werden. Zu diesen Zeiten bestand ebenfalls die Möglichkeit, Auskunft zu den Planinhalten zu bekommen.

Da das beschleunigte Verfahren gem. § 13a BauGB angewendet wird, wird von einer Umweltprüfung abgesehen (§13a Abs. 2 Ziff. 1 i.V.m. § 13 Abs. 3 Satz 1 BauGB).

Die Hospiz-Initiative Schwerte e.V. hat das im Jahr 1996 geerbte Zweifamilienhaus am Alten Dortmunder Weg 89 zu einem Hospiz mit fünf Plätzen umgebaut. Im Januar 1999 erfolgte die Eröffnung durch die Hospiz Schwerte gGmbH. Bisher wurden über 1.000 totkranke Menschen im Hospiz aufgenommen, um sie in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten.

Aufgrund mehrerer Problemstellungen kann der Fortbestand des Schwerter Hospizes nur durch eine bauliche Erweiterung sichergestellt werden.

Die Planungen des vom Hospiz beauftragten Architekturbüros Bornemann sehen daher eine Erweiterung des Gebäudes in der Art vor, dass das Hospiz in Zukunft über acht barrierefrei erreichbare Bewohnerzimmer mit Nasszellen verfügt.

Das Hospiz erfüllt mit seinen Tätigkeiten eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt. Die Stadtverwaltung befürwortet daher den Umbau zur Sicherung des Betriebes. Die 4. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 45 "Hohe Heide" schafft daher die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur baulichen Umgestaltung des Hospizes.

 

 

Ihre Ansprechperson

David Weber

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