Virtuelles Rathaus

Anliegen von A - Z

Erschließungsbeitrag gem. §§ 127 ff. BauGB

Zur Deckung ihres anderweitig nicht gedeckten Aufwandes für die erstmalige Herstellung von Erschließungsanlagen erhebt die Stadt Schwerte Erschließungsbeiträge nach den Vorschriften des Baugesetzbuches sowie nach Maßgabe der vom Rat beschlossenen Erschließungsbeitragssatzung.

Der zu ermittelnde Erschließungsaufwand wird, nach Abzug des städtischen Anteils in Höhe von 10 %, auf die erschlossenen Grundstücke des jeweiligen Abrechnungsgebietes nach den Grundstücksflächen verteilt. Dabei sind die unterschiedliche Nutzung der Grundstücke nach Maß und Art zu berücksichtigen.
Der beitragsfähige Erschließungsaufwand wird explizit für die einzelne Erschließungsanlage sowie nach den tatsächlichen Kosten ermittelt.

Es besteht seitens der Stadt die Möglichkeit, zur Vorfinanzierung der Maßnahme, während der Bauphase Vorausleistungen auf den endgültigen Erschließungsbeitrag zu erheben.

Beitragspflichtig ist, wer im Zeitpunkt des Zugehens des Beitragsbescheides Eigentümer des durch die Anlage erschlossenen Grundstücks ist. Mehrere Eigentümer eines Grundstücks haften als Gesamtschuldner.
Ist das Grundstück mit einem Erbbaurecht belastet, so tritt an die Stelle des Eigentümers der Erbbauberechtigte.
Bei Wohnungs- und Teileigentum sind die einzelnen Wohnungs- und Teileigentümer entsprechend ihrem Miteigentumsanteil beitragspflichtig.

Ihre Ansprechperson

Melissa Appel

melissa.appel(at)
stadt-schwerte.de
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