Virtuelles Rathaus

Anliegen von A - Z

Ökologischer Gewässerbau

Die Zeiten, in denen man im Rahmen von Flurbereinigungen Wasserläufe begradigte, ihnen oftmals einen schnurgeraden Verlauf gab und dabei ganze Gewässerabschnitte im Sohl- und Uferbereich mit Beton befestigte, gehören der Vergangenheit an.

Renaturierung, also "zurück zur Natur", Gewässer wieder entfesseln, ihnen einen geschwungenen (=mäandrierenden) Verlauf zurückgeben, das ist heute angesagt und glücklicherweise nicht nur ein Zeitgeist. Ein Gewässer endet nicht, wo seine Wasserfläche aufhört, zu seinem Ökosystem gehört ein ausreichend breiter Ufer- und Randstreifen mit einer standortgerechten Bepflanzung.

In manchen Bereichen ist es erforderlich, ein Gewässer auszubauen, weil sein vorhandener Abflussquerschnitt für die Aufnahme des von immer mehr befestigten Flächen abgeleiteten Oberflächenwassers nicht mehr ausreicht. Einen solchen Ausbau nach ökologischen Aspekten naturnah zu gestalten ist dabei oberstes Gebot.

  • Wasserhaushaltsgesetz
  • Landeswassergesetz NRW
  • Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Kommission

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Martin Thal

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