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Offenlage Bebauungsplan Nr. 181 "Senningsweg"

In seiner Sitzung am 13.02.2017 hat der Ausschuss für Infrastruktur, Stadtentwicklung und Umwelt des Rates der Stadt Schwerte auf der Grundlage des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 2004 (BGBl. I S. 2414)  in der zurzeit gültigen Fassung beschlossen, den Entwurf zum Bebauungsplan Nr. 181 „Senningsweg“ gemäß § 3 Abs. 2 BauGB i.V.m. § 13 a BauGB einschließlich Begründung für die Dauer eines Monats öffentlich auszulegen.

Der Bereich zwischen Senningsweg, Bahnhofstraße, Karl-Gerharts-Straße und Bahn bildet städtebaulich eine Übergangszone zwischen der Schwerter Innenstadt und den angrenzenden, gemischt genutzten Baustrukturen mit Wohnen, Kleingewerbe und Dienstleistungen. Aufgrund seiner unmittelbaren Nachbarschaft zum Bahnhofsvorplatz weist dieser Bereich eine stadtbildprägende Bedeutung auf, insbesondere in Bezug auf die den Bahnhofsvorplatz begrenzende Bebauung entlang der Bahnhofstraße. Zum Senningsweg hin ist das Erscheinungsbild dieses Baublocks durch erhebliche städtebauliche Defizite (verfallene Bausubstanz, Leerstand) gekennzeichnet.

Es sollen im Wesentlichen die planerischen Voraussetzungen geschaffen werden, das Wohnumfeld aufzuwerten und die wohnbauliche Entwicklung dieses Viertels zu fördern. Mit dem städtebaulichen Instrument „Einfacher Bebauungsplan“ sollen Vergnügungsstätten jeglicher Art ausgeschlossen werden. Ebenfalls ist der Ausschluss von Spielhallen in dem Quartier städtebaulich erforderlich, da ansonsten die gewünschte städtebauliche Ordnung in diesem Bereich dauerhaft nicht erreicht werden und derartige Angebotstypen den Gebietscharakter mindern oder sogar umkehren können. Es ist zu befürchten, dass der Charakter des betroffenen Gebiets, das städtebauliche Erscheinungsbild, die Stadtstruktur und auch die vielfältigen Funktionen des faktischen Wohn- und Mischgebiets ansonsten gefährdet werden.

Der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 181 mit seiner Begründung liegt gem. § 3 Abs. 2 BauGB in der Auslegungsfrist vom 10.03.2017 bis einschl. 10.04.2017 während folgender Zeiten:

                               montags – donnerstags von 8.00 – 16.00 Uhr

                               freitags                        von 8.00 – 12.00 Uhr

im Bereich Stadtplanung und Umwelt, Rathaus I, Ebene 4, Rathausstraße 31, 58239 Schwerte, zu jedermanns Einsicht öffentlich aus. Während der Auslegungsfrist können Anregungen schriftlich oder während der genannten Zeiten auch zur Niederschrift im Bereich Stadtplanung und Umwelt, Rathaus I, Ebene 4, Rathausstraße 31, 58239 Schwerte, vorgebracht werden. Zu diesen Zeiten besteht ebenfalls die Möglichkeit, Auskunft zu den Planinhalten zu bekommen. Darüber hinaus kann telefonisch ein Termin zu Auskünften zur beabsichtigten Planung unter der Rufnummer 02304/104-622 vereinbart werden. Stellungnahmen sind bis zum Ende des Beteiligungszeitraums unter der oben genannten Adresse oder per Email abzugeben. 

Bestandteil der Auslegung sind zudem die wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen (Gutachten und Untersuchungen).

Gutachterliche Beschreibung und Bewertung der Umweltauswirkungen (Prognose) unter Berücksichtigung der Bestandssituation und von Vermeidungs-, Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen

Fachgutachten

Schutzgut

Thematischer Bezug

Artenschutzgutachten (ASP)

(Kuhlmann & Stucht GbR ,  44867 Bochum, 12/2015)

Tiere

Habitate und Vorkommen geschützter Säugetier-, Fledermaus-, Vogel- und  Amphibienarten,

Auswirkungen der Planung durch Licht- und Lärmimmissionen Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen

Orientierendes Bodengutachten (Mull & Partner GmbH, 58095 Hagen, 11/2016)

Mensch, Boden

Schadstoffbelastung des Bodens (einschl. Bodenluft), Altlasten

Schalltechnische Untersuchung

(stoffers akustik, 50858 Köln, 11/2016)

Mensch, Sachgüter

Verkehrslärm, Schienenverkehrslärm, Schallschutzmaßnahmen

Hinweise:

Stellungnahmen, die nicht fristgerecht abgegeben wurden, können bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben.

Ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung in der zurzeit gültigen Fassung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Die öffentliche Auslegung wurde im Amtsblatt 03/17 der Stadt Schwerte am 02.03.2017 ortsüblich bekannt gemacht.

Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB aufgestellt. Auf die Durchführung einer Umweltprüfung gemäß § 2 (4) BauGB wird verzichtet.

Ihre Ansprechperson

Timo Rüßler

timo.ruessler(at)
stadt-schwerte.de
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