Anliegen von A - Z

Radverkehr

Eine Expertengruppe aus Politik, verschiedener Interessenvertretungen und Verwaltung hat unter der Federführung eines Fachbüros das Planungsleitbild der zukünftigen Verkehrspolitik in Schwerte entwickelt.

Es basiert auf zwei Ebenen. Die Ebene der Werteziele beinhaltet die übergeordneten gesellschaftlichen Ziele; die zweite Ebene beinhaltet die Strategien der Verkehrsplanung und befasst sich eher mit konkreten Zielen der Stadtverkehrsplanung.

Am 19. April 2016 wurde das „Mobilitätskonzept Schwerte 2025“ gemeinsam vom Ausschuss für Infrastruktur, Stadtentwicklung und Umwelt sowie dem Generationenausschuss beraten. Seit Oktober 2015 ist die Stadt Schwerte Mitglied in der AGFS - Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW! Die bisherige und die zukünftige Ausrichtung der Rad- und Fußverkehrsplanung waren für die Aufnahme in die Gemeinschaft von wesentlicher Bedeutung.

Die im Rahmen des Mobilitätskonzeptes erstellte Analyse zeigt, dass Schwerte im Radverkehr hinsichtlich der Freizeitnutzung recht gut aufgestellt ist. Das strategische Ziel muss daher die Förderung des Alltagsradverkehrs sein. Hier ist die Verbesserung der Infrastruktur sicher die Grundlage, die aber durch erweiterte Regelungen und eine Imagekampagne zu Gunsten der Alltagsnutzung des Fahrrades unterstützt werden muss. Als Zielgröße für die Steigerung des Radverkehrsanteils am Modal Split sollte die Stadt Schwerte angesichts der Ausgangssituation den Wert von 25 %, den die AGFS für ihre Mitgliedkommunen anstrebt, lediglich als langfristiges Ziel in Betracht ziehen. Die Verdoppelung des Radverkehrsanteils von heute 6,5 % auf 13 % bis 2025 ist zunächst als realistisches Ziel anzustreben.

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