Anliegen von A - Z

Rundgang durch das interkulturelle Schwerte 2010

Bereits zum dritten Mal fand am Sonntag, dem 5. September 2010, der "Rundgang durch das interkulturelle Schwerte" statt. Dazu luden Bürgermeister Heinrich Böckelühr und die Vorsitzende des Integrationsrates, Aynur Akdeniz, wieder alle interessierten Schwerterinnen und Schwerter ein. Treffpunkt war um 16:30 Uhr im Beckenkamp an der neuen Diyanet-Moschee.

Bürgermeister Heinrich Böckelühr betonte in seiner Eröffnungsrede: "Ich freue mich, dass der Interkulturelle Stadtrundgang durch Schwerte auf so viel Zuspruch stößt, so dass er in diesem Jahr nun schon zum dritten Mal stattfindet." Auch diesmal ging es wieder darum, einen Teil des interkulturellen Schwertes vorzustellen. Der Schwerpunkt lag dabei in der Vorstellung unterschiedlicher in Schwerte vertretener Religionen mit ihren künstlerischen und musikalischen Ausprägungen.

Fast 400 Besucher hatten sich an der Diyanet-Moschee eingefunden, um zunächst islamischen Liedern zuzuhören, die von einem Chor und einem Sänger vorgetragen wurden, bevor um 17:00 Uhr 3 Musiker und ein Sufi Tänzer einen Tanz der Derwische vorführten. Bei diesem Tanz handelt es sich um eine Form des Gebets, in der der Tänzer der Welt entrückt um Gott näher zu kommen. Die tiefere Bedeutung des Tanzes, der Musik und des Gebetes wurde von einem Mitglied der Gruppe erläutert. Ab 18:00 Uhr begann dann vor der Moschee eine hinduistische Prozession, in der ein extra vom Hindutempel aus Hamm nach Schwerte gebrachter bunt geschmückter Prozessionswagen von den Mitgliedern des Schwerter und Hammer Hindutempels mitgeführt wurde. Die Prozession ging vom Beckenkamp über die Beckestraße, Hagener Straße und die Brückstraße bis zum Marktplatz, wo in einer hinduistischen Abschlusszeremonie auch die Besucher der Veranstaltung und der Bürgermeister gesegnet wurden. Sowohl die Zeremonie als auch die Prozession wurden von einem Mitglied des Hindutempels erläutert.

Den Abschluss machte gegen 20:00 Uhr ein Konzert in der St. Viktor-Kirche. Kantor Klaus Irmscher, der auch auf den Zusammenhang zwischen Musik und christlicher Religion einging, begleitete auf dem Klavier die Sopranistin Simone Asua-Honert und auf der Orgel begleitete Lieder der barocken Kirchenmusik.
Nach etwa vier Stunden war die Veranstaltung zu Ende und die Besucher hatten viel Neues über den Islam, den Hinduismus und das Christentum hinzugelernt.

Ihre Ansprechperson

Heike Pohl

heike.pohl(at)
stadt-schwerte.de
 0 23 04 / 104-227 Adresse | Öffnungszeiten | Details