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Umfrage "Wohnen und Arbeiten im Alter"

Schwerte gehört zu den Kommunen, die im Rahmen eines offiziellen Auswahlverfahrens angesprochen wurden, an der repräsentativen Befragung für die bundesweite Studie „Wohnen und Arbeiten im Alter“ teilzunehmen.

Insgesamt haben sich bundesweit 3.300 Personen an der Umfrage beteiligt. Hierunter waren auch zahlreiche Schwerterinnen und Schwerter, die ihre Zeit für die Erforschung zur Verfügung gestellt haben. Hierfür möchten wir uns bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken.

Die Beantwortung der Einstellungsfragen zu den Themen "Wohnen und Arbeiten im Alter" haben interessante Erkenntnisse hervorgebracht. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie, die Sie durch anklicken der Hinweise am Ende des Textes einsehen und herunterladen können, zeigen, dass das Wohnen in vertrauter Häuslichkeit und die damit verbundene Selbständigkeit weiterhin größte Zustimmung genießt. Demgegenüber verliert eine Unterkunft in stationären Alten-/Pflege- und Seniorenheimen immer mehr an Bedeutung, während ambulante und ergänzende Dienstleistungen, wie z.B. Essen auf Rädern immer beliebter werden. Weitere Auswertungen der Studie zum Thema Freizeitgestaltung geben Hinweise auf Bedürfnisse zur Gestaltung des Wohnumfeldes.

Die gewonnenden Erkenntnisse, die sich teilweise mit den Darstellungen des Schwerter Demographieberichtes decken, werden zukünftig auf Grund der prognostizierten Alterung der Gesellschaft veränderte Entwicklungen im Bereich Wohnen, Wohnumfeld und Wohnquartier erfordern. Laut den Erkenntnissen von Management Consult sind technische, bauliche und soziale Maßnahmen erforderlich, die vorzugsweise untereinander zu verbinden sind. Dies macht es aus ihrer Sicht erforderlich das Wohnungsunternehmen, Träger sozialer Einrichtungen und Kommunen, gemeinsam mit den Quartiersbewohnerinnen und -bewohnern Stadtquartiere altengerecht gestalten.

Der Fragenbereich zum Thema "Arbeiten im Alter" lieferte ebenso aufschlussreiche Hinweise und Empfehlungen. Deutlich wurde, die große Bereitschaft von Menschen, nach der aktiven Berufsphase einer Beschäftigung nach zu gehen. Monetäre Gründe stehen dabei nicht im Vordergrund. Für über 80% der Befragten liegt das Motiv für Arbeiten im Alter im Spaß an der Sache und dem Erhalt von sozialen Kontakten. Auch Wünsche für Einsatzgebiete wurden abgefragt und sind im Ergebnis nachzulesen.

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